Namibia - Land der Kontraste

Namibia verzaubert seine Besucher mit einer unglaublichen Vielfalt von ursprünglichen Landschaftenartenreicher Tierwelt und  grenzenloser Weite und Ruhe - denn es gilt als eines der am wenigsten besiedelten Länder der Erde. Namibia beherbergt eine der höchsten Dünen und eine der ältesten Wüsten der Welt - tropische Feuchtgebiete im Caprivi, mit unzähligen Flüssen und ist Zugangstor zu den Viktoriafällen in Simbabwe. Der Fish River Canyon gilt als zweitgrößter der Welt und wird nur durch den Grand Canyon in Arizona übertroffen. Beeindruckend ist auch die Geisterstadt in Kolmannskuppe, wo 1908 zufällig die ersten Diamanten bei Eisenbahnbauarbeiten gefunden wurden und ein regelrechter Diamantenrausch ausgebrochen ist. Insgesamt ist die touristische Infrastruktur in Namibia sehr gut entwickelt und eignet sich insbesondere für Selbstfahrerreisen.

Namibia - Die Nationalparks

Im Süden des Landes befinden sich zwei große Trockengebiete: die Kalahari und die Namib. Im Namib-Naukluft Nationalpark kann man die einzigartigen Dünenlandschaften von Sossusvlei und Deadvlei besuchen. Weiter im Norden liegt das Damaraland bei Twyfelfontein, das seit 2007 zum UNESCO-Welterbe gehört. In Twyfelfontein kann man zum Teil 6000 Jahre alte Felsmalereien und -gravuren von den Buschmännern - der San - bewundern. 

Der weltberühmte Etosha National Park findet sich im Norden Namibias mit seiner charakteristischen ca. 5.000 km² großen Salzpfanne. Insgesamt ist er mit etwa 22.275 km² halb so groß wie die Schweiz und gilt als bedeutendstes Wildschutzgebiet Namibias. Hier lassen sich problemlos Wildtierbeobachtungen aus dem eigenen Fahrzeug unternehmen.

Namibia - Beste Reisezeit

Namibia kann man ganzjährig gut bereisen. Wir haben Namibia in allen Jahreszeiten besucht und jede hat ihren besonderen Reiz. Normalerweise gilt der Zeitraum zwischen Mai und September, also der namibische Winter als beste Reisezeit, da die Tagestemperaturen angenehme 20° bis 25°C erreichen und es kaum Regen gibt. Tierbeobachtungen sind jetzt besonders einfach, da wegen der Trockenheit die wilden Tiere in den Nationalparks zu den künstlich angelegten Wasserlöchern kommen müssen um zu trinken. Aber auch der namibischen Sommer während und nach der Regenzeit von Januar bis April hat seine Vorzüge. Die Temperaturen steigen tagsüber über 30°C, nachmittags können Gewitterschauer entstehen. Die Landschaft ist grün und erblüht.

Unterkünfte & Rundreisen

Die Auswahl an Rundreisen ist riesig. Egal ob Individualreisen mit dem eigenen Mietwagen, Camper, Gruppenreisen oder Flugsafaris, Namibia verfügt über eine hervorragende touristische Infrastruktur und bietet die gesamte Palette von Abenteuer- bis Luxusreise.
Bei der Planung der Route sind insbesondere die spezifischen Straßenverhältnisse und die Entfernungen zu berücksichtigen. Die sog. Gravelroads sind meist gut befahrbar und landschaftlich wunderschön, dennoch sollte man die Entfernungen nicht unterschätzen. Wir haben Namibia mehrfach bereist, zuletzt im Januar 2023 und beraten gerne bei der Planung einer unvergesslichen Reise.

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